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RE: Postmeilensteine in Schwedt
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uposta


Gelehrter
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 17 Aug. 2012 23:41


Hallo!

Das ist wohl wahr: Granit ist nicht gleich Granit.

Aber aus welchem Material (soll heißen: Gesteinsart) die noch vorhandenen Meilensteine und das im Mittelpunkt stehende Kriegerdenkmal sind, könnte auch für Nichtpostgeschichtler von Interesse sein.

Und könnte im Meilenstein-Verwirrspiel zur Entwirrung beitragen. Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

uposta
 
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 18 Aug. 2012 17:12


Heute wurde es nichts mit den Fotos, da ganz Vierraden wegen des Tabakblütenfestes wenig passierbar ist. Hatte ich vergessen.
 
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uposta


Gelehrter
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 19 Aug. 2012 19:40


Hallo!

So ein Foto, oder mehrere Fotos, würde/n für die Threadmitlesenden sicher eine willkommene Illustration sein.

Aus welchem Matarial die noch existenten Meilensteine sind, und ob aus dem gleichen/selben Material, ist sicher interessanter, als es manchem einleuchten mag.

Herr Wolfgang Erhardt erwähnt als Autor fast zum Ende seines Textes, dass es nach "alten Kursangaben" von "Schwedt nach Berlin 13 1/4 Meilen" waren. (Für nicht Postgeschichtler wäre eine Quellenangabe der Meilenzahl sicher sinnvoll gewesen.)

Demnach müßte für Schwedt ein Viertelmeilenstein der entscheidende Orientierungspunkt für die fahrenden Posten, vielleicht auch für die Reitpost, auf der ehemaligen Poststraße Berlin - Stettin, mit Kurs über Schwedt, gewesen sein. Und der müßte eigentlich dem Schwedter Postamt am nähesten gestanden haben. Sonst wäre die Orientierung "13 1/4" für die "Coursuhren" witzlos. Vielleicht weiß ja jemand wo der stand? (Im bisherigen Thread könnte ich das überlesen haben.)

Daraus stellt sich für Postgeschichtler die Frage: "Ab wann genau waren es 13 1/4 Meilen? Und nicht 10, 11, 12, oder 13 Meilen?

13 Meilen kann man schon 1805 bei Bratring nachlesen.

1791 findet man "11 Meilen". Der Berliner Kurs nach Königsberg führte über Eberswalde, Angermünde und Schwedt.

Demnach wurden die Ortsentfernungen des öfteren ver- oder gemessen und anscheinend korrigiert. Möglicherweise wegen verändertem Streckenverlauf bis zum Jahre 1805?
Die erste Entfernungsmessung fand mindestens schon 1730 statt, da der Standort des Berliner "steinerne Obelist oder Meilenstein, von welchem aus im Jahre 1730 alle Postdistanzen gemessen wurden" beschrieben wird/wurde.

Stammen die Meilensteine an der späteren B2 schon aus dieser Zeit? Also schon aus der Zeit 1730ff?

Hübner (1735) veröffentlichte im übrigen lediglich "10. Meilen von Berlin".

Wie oft wurden die Meilensteine bezüglich Angermünde/Schwedt schon umgesetzt?

Wenn man wüßte aus welchem Material die Meilensteine sind, könnte man ggf. Rückschlüsse auf die zentrale Anfertigung/Aufstellung der Meilensteine ziehen. Alle das gleiche/selbe Material würde auf einen Steinbruch hindeuten. Alles verschiedene Materialien eher auf Ver- und Bearbeitung von Findlingen/großen Feldsteinen. Aussagekräftige Fotos hinlänglich der mineralischen Struktur wären also eine gute Abgleichmöglichkeit für den regionalforschenden Schreibtischalltag.

uposta
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 20 Aug. 2012 16:18


Ich war heute da. Bilder folgen. Also das Kriegerdenkmal war auf keinen Fall ein Meilenstein. Leider hatte ich nen Maßband vergessen. Aber unten ist es bestimmt fast 1 Meter gewesen. Material ist auch granit. Der Grauschimmer muß Schmutz sein. Ansonsten einem Meilenstein schon ähnliches Material.
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 21 Aug. 2012 22:07


So, hier ein paar Bilder. Hab noch mehr aus verschiedenen Perspektiven und Details.














Geändert von Schwedtportal am 24.Aug.2012 12:23
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 21 Aug. 2012 22:34


Hallo!

In dem Erhardt‘schen Beitrag ist ein Foto (wohl eine alte AK) des Stägemann-Denkmals, von der Seite und etwas entfernt aufgenommen, eingefügt. Hast Du Fotos mit dieser Perspektive gemacht?

Die beiden "Steine" sollen ja nahezu gleich groß und fast identische Formen haben bzw. gehabt haben. Wenn man von zwei "Steinen" ausgeht.
Mit dem Stägemann-Denkmal kann man sich ja bildlich nur mit Hilfe alter Aufnahmen beschäftigen.

Danke, dass Du so spontan Fotos in den Thread einbaust. manche Fotos sind leider wieder aus dem Thread entfernt worden. Schade, dadurch fehlt da jetzt was.

uposta


 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 22 Aug. 2012 11:51


Nein, die seitliche Perspektive habe ich nicht. Könnte diese aber nachliefern. Ansonsten scheint mir das Steinproblem eigentlich geklärt. Neuer Stein fürs Kriegerdenkmal. Da From nahezu identisch mit dem Stägemanndenkmal, wäre dieses auch nicht aus dem Meilenstein gefertigt. Was auch die Aussage von Griep (siehe Posting von Onkel Uhu hier im Forum, dass der Meilenstein 13 nach Greiffenhagen verbracht wurde) plausibel erscheinen läßt.
Bleibt nur die Frage, was für ein rest steht in Angermünde.

Das mit den Bildern ist bestimmt unbeabsichtigt passiert beim Aufräumen von Webspace, so wie ich versehentlich eine hier eingebundene Karte gelöscht habe. Mal sehen, wie wir das vverhindern können künftig.


Geändert von Schwedtportal am 22.Aug.2012 11:53
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 22 Aug. 2012 14:01


Hallo!

Wäre wirklich nett, wenn Du die seitliche Perspektive, für einen annähernden Vergleich mit dem ehemaligen Stägemann-Denkmal, zur Bebilderung des Threads einstellen könntest/würdest. Hoffentlich mußt Du Dich da nicht mitten auf die Fahrbahn stellen.

Der angeblich im oder kurz nach dem WWII kaputt gegangene Meilenstein XIII wurde auch (??) nach Greiffenhagen geschafft? Im Ganzen oder Bruchstücke?
Bisher galt das nur für den ehemaligen Obelisken, aus dem das Stägemann-Denkmal gefertigt wurde. Im Onkel-Uhu-Beitrag (Griep-Erwähnung) wird nur der "Obelisk", nicht aber der "Meilenstein XIII" benannt. Griep folgend hatte man demnach einen "neuen" Obelisken nehmen müssen, da er wohl die verbale Form "der alte Obelisk" benutzte.

uposta
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 22 Aug. 2012 14:10


Dann hab ich mich vertan mit Greiffenhagen. Sorry.
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 23 Aug. 2012 13:49


Hallo!

Ja, das passiert rasch mal. Ein falsches Wort und man tuschelt sich in Schwedt wieder Grannen an die Mundwinkel.

Ursächlich dürften die vielen Varianten durch die bedachte/unbedachte Benutzung des Wortpaares "Obelisk-Meilenstein" ihre Ursache haben.

Der Obelisk, der einst zum Stägemann-Denkmal umfunktioniert wurde, konnte natürlich auch als Meilenstein dienen/gedient haben.

Der Meilenstein XIV und seine fast gleich großen Meilensteinbrüder war/en jedoch niemals Obelisk im postgeschichtlichen Sinne. Auch die für die Aufstellung der Obelisken/Meilensteine zuständigen Ministerien machten da konkrete Unterschiede. Und zwar vor allem den Unterschied der Größe.

Nun gibt es aber noch das Wortpaar "Obelisk-Meilenanzeiger" (für Meilenanzeiger wird/wurde ebenso synonym das Wort Meilenzeiger benutzt). So ein Obelisk(Meilenstein) unterschied sich von einem Obelisk(Meilenanzeiger) wegen der Funktion/en durch die Form.

Der zeitliche Ablauf nach Menschell (27.Oktober 1921 bis 5.4.1922) läßt sowohl die Neubearbeitung des alten Obelisken, als auch die Bearbeitung eines neuen Obelisken zu. Die Hinweise, dass der alte Obelisk sich nicht bearbeiten ließe, wahrscheinlich im Sinne des Bildhauers (Autor W.Ehrhardt nennt den Namen "Steinbildhauer Sandmann), führen durchaus zu dem Schluß, dass ein gleich großer und formgleicher Obelisk als "neuer Obelisk" verwendet wurde. Die Vierradener hatten ja wohl beschlossen den Stein des Stägemann-Denkmals zu verwenden. Und das galt wohl auch in den Köpfen der Vieradener als gesichert. Denn sie gaben auch ihr Geld.
Durch den Lehrer Griep erfährt man jedoch anderes. Das erklärt hinlänglich, warum die spätere Aussage, dass das Kriegerdenkmal die gleichen/selben Steinmaße habe/hätte, wie das ehemalige Stägemann-Denkmal, wohl historisch wahr ist.

Bleibt die Suche nach der Antwort auf die Frage: Warum war der "alte Obelisk" nicht so zu bearbeiten, dass man ihn hätte verwenden können?

Eine Antwort könnte man finden, in dem man versucht zu klären wie man die Bronzeteile am "alten Obelisken" befestigt haben könnte. Wie lang waren die "Schrauben"? Wie tief waren die "Befestigungslöcher"? Wie viel vom Stein hätte der Steinbildhauer Sandmann von der Steinfläche, an der die Bronzeteile befestigt waren, entfernen müssen, um ...

Jeder Betrachter des Kriegerdenkmals hätte merken müssen, dass der Stägemannstein an "Größe" verloren hatte. Aber die Größe war anscheinend die primäre Bedingung. Wo der "neue Obelisk" herkam, darüber schweigt bisher die Geschichte. Möglich, dass die Vierradener und die Greiffenhagener aus patriotischen Gründen ihre Obelisken einfach austauschten. Der preußische Solidargedanke funktionierte immer, wenn es "patriotisch" wurde.

Ob man in Greiffenhagen nach dem Stein des ehemaligen Stägemann-Denkmals gesucht hat, dazu kann man auch hier im Thread nichts nachlesen. Ist wohl zu weit entfernt von Schwedt/Vierraden. Oder zu unwichtig.

Wichtiger erscheint zurzeit, um welchen Stumpen es sich handelt, der anfänglich für einen Reststumpf des (kleinen) Meilenstein XIII gehalten wurde. Und wegen der literarischen Recherche ist er tatsächlich nicht unwichtig. Weil er ein Sachzeuge ist.

uposta








 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 24 Aug. 2012 12:24


So, ich habe jetzt 2 Seitenansichten bei den Bildern zum Kriegerdenkmal hinzu gefügt. Man erkennt deutlich, daß es einen rechteckigen Grundriß hat.
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 24 Aug. 2012 15:01


Hallo!

Sehr schön. Wobei die zuerst eingestellte Aufnahme bezüglich der Aussage schon ausreichend war.

Schade, dass, neben den versehentlich entfernten Bildern im Thread, inzwischen auch unter www.numismatik-schwedt.de/meilenstein/meilenstein.html nur noch ein Error angezeigt wird. Das Medaillon von Stägemann war wohl der einzige Berührungspunkt zu den Numismatikern. Und der ehemals vorhandene Abguß der Stägemann-Büste soll ein Museums-Totalverlust sein?

Hast Du auch Fotos am alten Standort, also vor der Restauration und Umsetzung des Kriegerdenkmals? Wäre ein schöner Vergleich.

uposta
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 24 Aug. 2012 17:38


Ich habe jetzt keine Bilder davon. Aber es gibt welche. Der originale Standort ist praktisch im letzten Bild zu sehen. Dort steht jetzt das Gebäude des Kindergartens im Hintergrund. Bin mir da unsicher, ob ein Vergleich so Sinn macht.
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 25 Aug. 2012 13:23


Hallo!

Der Vergleich würde ggf. andeuten, was da irgendwann "restauriert" worden sein soll. Herr Wolfgang Ehrhardt erwähnt für die Umsetzung die Jahreszahl 1970. Für 1970 sollte es noch kommunales Archivmaterial geben.

Gibt es im Stadtarchiv (Vierraden, Schwedt) zur Restauration die entsprechenden Stadtverordnetenbeschlüsse noch?

Mindestens Rechnungen für den wiederhergestellten oder erneuerten Denkmal-Adler sollte die Kommune archiviert haben.
Eine Firma die ein Denkmal restauriert, macht sicherlich auch viele Fotos vom zu restaurierenden Objekt.

Unser Chefideologe hat mal den Herrn Steinfath angemailt. Wegen seiner Arbeit im Meilenstein-Journal. Ist eine aktuelle Artbeit aus dem Juni 2012. Ist sicherlich eine interessante Meilenstein-Arbeit geworden.

uposta


 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 25 Aug. 2012 14:02


Ich bin mir nicht sicher, aber ich denke, das Kriegerdenkmal wurde 2 mal umgesetzt. Mir ist so, als wenn es erst dem heutigen Standort gegenüber stand (praktisch dort, von wo ich das Foto gemacht habe aber 180 Grad gedreht und dann entweder in den 80-ern oder 90-ern auf den jetzigen Platz gestellt wurde. Aber das bekomme ich auch so heraus.
Wegen der Unterlagen, Vierraden war ja damals eigenständige Stadt, die 2. kleinste in der ehem. DDR. Ob die Unterlagen ins Schwedter Archiv umgelagert wurden ...???
 
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uposta


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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 25 Aug. 2012 20:59


Hallo!

Details zum Vierradener Kriegerdenkmal wird man sicher bald (??) in einer Schwedter Broschüre lesen?

Denn der Aufruf "Zeitzeugen gesucht" des Stadtarchivs/Stadtmuseums Schwedt unter dem Arbeitstitel "Aufbereitung Kriegerdenkmale in Schwedt und seinen Ortsteilen" (Schwedter Amtsblatt, September 2011) läßt das jedenfalls interpretatorisch zu.

Wir sind auf die Namen der Autoren gespannt.

Können wir also beim postgeschichtlichen Aspekt bleiben. Zum Beispiel bei den recherchierten Aussagen anderer Autoren.

uposta
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 27 Aug. 2012 10:09


Hallo!

Hat der Moderator auch noch ein paar andere perspektivische Fotos von dem Stein an der Fußgängerbrücke über die Welse? (Es sind noch zwei Fotos im Beitrag vom 30. Juni 2011, 13:39 vorhanden. Vielleicht waren es mal mehr?)

Verlaufen alle "Kanten" vom sichtbaren Teil des Steines parallel zueinander? Sieht auf Foto 2 fast so aus?

Gibt es von dem Stein auch Fotos vom jetzt eingebuddelten Teil? Denn man kann nicht ausschließen, dass der Stein "nachgesackt" ist und die wahre Länge/Höhe sowie seine Kantenführung anhand der eingestellten Fotos nicht (mehr) richtig beurteilt werden können. Der Grasbewuchs verfälscht da auch noch ein klein wenig.

uposta
 
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 27 Aug. 2012 12:00


Ich habe nicht mehr Fotos und bin auch der Meinung, daß die Kanten nicht parallel verlaufen. Eingesackt ist der Stein auch nicht. Kenne ihn noch im Wasser liegend. Ist zwar schon lange her, aber mein Kopf ist noch fit.
 
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uposta


Gelehrter
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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 27 Aug. 2012 18:37


Hallo!

Ein paar Schwedt-Fotos mehr wären von den auswärtigen Threadlesern sicherlich begrüßt worden. Aber wenn Du keine weiteren hast. Schade.

Schade auch, dass der Autor D.Kukla in seinem Büchlein (1999) die Angabe der Maße für die einzelnen Steine (Seite 8 und 10) etwas ungünstig formuliert hat.

Denn die Ergänzung, dass sich auf manchen Steinen pyramidale Spitzen befinden, kann sowohl auf alle Steine, aber auch nur auf die Viertelmeilensteine bezogen werden.

Anscheinend hatte Dietrich Kukla alle Steine vermessen, so dass nach 1999 feststand, dass die Steine alle eine "quadratische Breite" hatten? Oder variiert die untere Breite des Viertelmeilensteins am Standort Ecke Lindenallee - Berliner Strasse? Auf dem Foto (Seite 37, Schwedter Jahreshefte, Heft 1, 1999) scheint der Stein keine Pyramidenspitze zu haben. Es soll aber ein Viertelmeilenstein sein.

Das mit den variablen Formen ist interessant.

uposta


 
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Onkel_Uhu



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RE: Postmeilensteine in Schwedt, 28 Aug. 2012 09:09


so, ich war ne weile im urlaub und klinke mich mal hier wieder ein :)
die meilensteine an der b2 haben alle das gleiche maß (selbst ausgemessen) und das kriegerdenkmal in virraden hat ein völlig anderes maß (selbst ausgemessen) ich hatte dazu eine zeichnung auf millimeterpapier gemacht ( meine unterlagen liegen derzeit bei frau zillmann, für die vervollständigung der schwedter chronik) und der stumpf bei angermünde, der nach kukla der vierradener meilenstein sein soll, hat ein völlig anderes maß wie die anderen meilensteine - somit ist diese aussage für mich völliger lötzinn. naja und dem herrn ehrhard, der nach eigenen angaben mitglied im meilensteinverein war und angeblich hundertprozentig weiß wo der vierradener meilenstein abgeblieben ist, sollte man nicht ernst nehmen - er mag zwar die schwedter postgeschichte erfassen, aber gewisse sachen sind sehr fadenscheinlich. er war nach rücksprache mit dem meilensteinverein niemals in diesen tätig. ebenso verliehrt sich die spur des meilensteines in greiffenhagen, wo er angegblich den heutigen standort genau weiß, hahahahaha
 
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uposta


Gelehrter
121 Beiträge
 

RE: Postmeilensteine in Schwedt, 28 Aug. 2012 13:28


Hallo!

Mit "Meilensteine" meinst Du "Ganzmeilensteine"?

Der Autor Dietrich Kukla veröffentlichte ein Foto in seinem Büchlein ("Postmeilensteine an der B2 zwischen Eberswalde und Rosow") mit dem Beitext: "Halbmeilenstein Ortseingang Angermünde - gegenüber der Straßenmeisterei, nach 1945 mit Kriegsschaden hierher versetzt".

Also sollte das der strittige XIII. sein, dann weist D.Kukla bereits 1999 darauf hin, dass es ein schadhafter Halbmeilenstein sei. Die Aussage "nach 1945 mit Kriegsschaden hierher versetzt" läßt keinen Schluß zum Standort vor der "Versetzung" zu.

Wo er (D.Kukla) anderer Meinung sein soll, können wir nicht belegen.

Wenn der in verfügbarer Literatur als "Meilensteinrest" beschriebene ein "Stumpf" von einem Stein sein soll, und dieser nach Deinen Aussagen völlig andere (Basis??)Maße als die anderen noch erhaltenen Sachzeugen-Steine haben soll, dann gab es demnach aufgestellte Steine mit variabler Basisgestalt. Eine variable Basisgestalt ist (wohl) die Regel. Die von Kukla publizierten Maße lassen von vorhandenen unteren Basismaßen aus auf die ehemalige Höhe eines ehemals intakten Steines schließen. Abgesehen von der möglicherweise vorhanden gewesenen pyramidalen Spitze.

Unterschiedliche Messergebnisse haben meistens/stets in unterschiedlichen Mess-Ansatzpunkten ihre Ursache?

Was den Autor W.Ehrhardt betrifft, so nehmen wir sowohl ihn (W.Ehrhardt), aber auch alle anderen Autoren ernst.

uposta
 
 
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