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Neuer Beitrag im Stadtportrait online !
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Schwedtportal



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Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 04 Sep. 2012 11:59


Die Schloßgartenmauer umgab einst den barocken Schloßgarten des Residenzschlosses der Markgrafen von Brandenburg zu Schwedt/Wildenbruch, einer direkten Nebenlinie des Preußischen Königshauses. Eine Mauer ist nun nicht gerade von so großer Bedeutung, daß man sich derer widmen müßte, aber die historischen Zeugnisse sind in unserer Stadt nur noch in geringer Zahl vorhanden und werden dann auch noch durch diverse verantwortliche Personen verklärt. Daher sah ich mich veranlaßt, diesen Beitrag zu verfassen. Hier weiterlesen....
 
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 10 Sep. 2012 19:56


Das Material ist nun auch als PDF frei verfügbar. Ihr findet es hier www.portal-schwedt.de/stadtportrait/downloads/schlossmauer.pdf .
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 15 Sep. 2012 14:09


Hallo!

Wir haben das Angebot natürlich angenommen ... ... und die Seiten ausgedruckt. Dazu die hinführenden Links ("Schindluder mit der Schwedter Schloßmauer" und "Aufbau der Schloßmauer") als Motivgeber. Und werden mal die eine und andere Frage dazu als Kommentar posten.

Eine erste Frage ergibt/ergäbe sich aus "Die Schloßmauer im ehemaligen Schloßpark zu Schwedt" und dem Beitext zu Abb.1 (...als weißes Band zieht sich die Mauer um den Schloßgarten").

Für Leser eine Nachfrage wert: Im oder um?

Bei "um" wäre die Schloßmauer eine "Begrenzung" nach Außen; bei "im" wäre sie eine innere "Trennung" zweier Schloßparkareale?

uposta


 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 15 Sep. 2012 14:40


Um - die Mauer war gleichzeitig die äußere Abgrenzung des Schloßareals inkl. Schloßgarten. Deshalb war der nördliche Teil auch in die Stadtmauer integriert. Ich habe die vorhandenen Bilder nicht eingefügt, da diese hier regional sehr bekannt und überstrapaziert sind.




Geändert von Schwedtportal am 15.Sep.2012 14:56
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 15 Sep. 2012 15:58


Hallo!

Danke für den kommentartouristischen Einstieg.

Hier wäre ein Mehr an Bildern, vor allem wenn sie in Schwedt und bei euch vor Ort "überstrapaziert" werden/sind und somit nur langweilen würden, sicher das falsche Mittel.

Das "um/im" hätten wir schon mal.

Eine nächste Kleinfrage wäre, ob "Schloßgarten " und "Schloßpark " lediglich Synonyme für ein und das selbe Objekt sind.

Die ersten 5 Zeilen. Zurzeit ein zu harmloser erster Absatz. Jedenfalls uMn.

Das Wörtchen "verklärt " ist variabel interpretierbar. Zum Glück.

Die sich uMn ein wenig gedrängt sehende Autor geht uns zu schnell in die Erklärungsvollen. Versprochen war versprochen. Nun aber, nun endlich und schnell abarbeiten.

Ohne auf die immens wichtige "Verklärung" einzugehen, aber vor allem nicht den Ursprung der "Verklärung" konkret zu benennen. Ab wann, oder besser: Wer war der Erste?, der da was verklärt hat! Es fehlt uns die Literatur(angabe) mit dem die kommunalen Entscheidungsträger wohl diese LEGO-Basteleien begründet haben dürften. Eine Buchveröffentlichung? Ein Zeitungsartikel? Ein Amtsblatt?

Einer muß ja damit angefangen haben zu behaupten, dass das, was da oben jetzt aus dem Gras herauslugt(e), die " Fundamente" eines Teils der Mauer sein sollen/müssen und nicht der "Sims" oder ein oberer Teil des Mauerabschnitts.

Es stellt sich für den Leser nämlich die grundsätzliche Frage, ob hier kommunale Strukturen einen allgemein bekannt zu sein habenden publizierten "Fehler" absichtlich für ihre umstrittene Entscheidung benutzt haben.

Erstmal zurück zum pdf-Text?

Uns fehlt in den wichtigen ersten 5 Zeilen auch ein kurzer, aber wichtiger, Hinweis darauf, ob diese Schloßmauer irgend einen Denkmalschutz genießt.

uposta
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 15 Sep. 2012 16:42


Die Mauer genießt keinen Denkmalsschutz, dann hätte ich den Bau der Bühne, die falsche Reko der Südbastion und mehr verhindern können.
Schloßpark und Schloßgarten ist das gleiche. Im Affekt passiert.
Der Ausdruck "verklärt" soll auch so variabel zu deuten sein. Er bezieht sich auf die Falschaussage "Mauersims" (angefangen hat damit der Hugenottenparkverein als es um die Reko der Baston ging) und die zahlreichen Fehler in der Broschüre von Berndt und Winarsky. Desweiteren bin ich durchaus mit einigen verantwortlichen Personen im Umgang. Dazu sende ich Dir mal eine PN.
Daß meine Einleitung relativ kurz geraten ist, war jedoch ein wenig der zeilichen Knappheit geschuldet. Viel mehr gibt es da auch kaum zu sagen. Vielleicht noch ein Gesamtmaß der Umfassung, aber mehr ist kaum zu holen.

 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 15 Sep. 2012 17:44


Hier mal die Antwort auf meinen Leserbrief, in der weiterhin stock und steif behauptet wird, es wäre das Mauerfundament. Für mich ist das Geschichtsfälschung.

Die Bodenmodellierung übergeht man einfach. Das Bild links zeigt auch nur den Bereich der Südbastion mit Treppe, den ich genau beschrieben habe mit Bildern. Dort war der Innenbereich des Schloßgartens niedriger als am Laubengang. Daher erscheint die Mauer innen dort höher und ist nicht repräsentativ.
Und was ist die Quelle, daß die Mauer früher innen 45 cm hoch war ? Ich kenne sie nicht. Außen war sie aber mannshoch. Sieht man ja auf jedem Bild.
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 15 Sep. 2012 19:00


Hallo!

Was zu erwarten war: kein Denkmalschutz. Also kann mit Einverständnis der kommunalen Entscheidungsträger jeder mit der ehemaligen Schloßmauer, immerhin noch ein historisches Bauwerk, machen was er bezahlen oder bezahlen lassen kann.

Die strittige Frage ist ja weiterhin: Sims oder nicht Sims. Fundament oder doch nicht.

Hier schlagen wir mal einen Bogen und das Heft 1 der "Schwedter Jahreshefte, 1999" auf. Und zwar die Seite 37, mittlere Spalte, ab Zeile 12: "...Bei dieser Gelegenheit erfuhr unser Heimatfreund, daß bei einer Handschachtung und 30 cm Tiefe keine Schachtgenehmigung erorderlich ist. ...". Das ist auch am heutigen Samstag und in den folgenden Tagen und Wochen noch so.

Kein Denkmalschutz und zur Demonstration, dass die Mauer nicht nur 45 cm hoch war, braucht man nicht einmal eine Schachtgenehmigung. Die Fotos würden wir uns dann gern ansehen. Regionalforschung muß nicht zwingend mit dem Rathaus abgestimmt oder vorab mitgeteilt werden. Vor allem nicht, wenn es sich um eine Bagatellschachtung handelt. Es handelt sich ja nicht um Vandalismus.

Eine 45 Zentimeter hohe Schloßmauer! Eben hat hier jemand sein Dokoblatt fallen lassen. Lachen UND Doko geht eben nicht. ... Er hatte tatsächlich beide Kreuz-Damen.

Eine Verklärungsquelle ist also bekannt. Das ist doch schon mal gut für den schwedtinteressierten Leser.

Ob die LEGO-Bastelei sinnvoll ist/war, oder nicht, folgt durch den Leser zwangsläufig ... am späteren Textbeispiel.

uposta
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 15 Sep. 2012 21:05


Hallo!

Dann springen wir mal zum 2. Absatz.

Mit dem Bau der Schloßmauer wurde um 1680 begonnen, so liest man bei Boer? Wo präzise bei Boer? Welche Seite und so. Das möchte ein Leser gerne wissen. Aus dem Text den er gerade durchackert und nicht erst in die Schwedter Stadtbibliothek pilgern, oder ins Stadtarchiv und womöglich stundenlang Boer lesen müssen. Nicht jeder Schwedter hat ein gut sortiertes, womöglich auch noch digitales, Schwedt-Literatur-Archiv. Tastaturgriffbereit.
Der Autor möchte sich mitteilen? Ja?, dann aber mit allem was er hat!

Mannshoch ist dann das nächste affektbetonte Wort. Was bedeutete um 1680 "mannshoch"? ... 45 Zentimeter?

Über die Höhe und andere Maße, die man/frau zur bildbildenden Vorstellung brauchen könnte, liest man nichts. Bei dem Boer-Titel war nichts zu holen?

(2) lenkt uns zur Abbildung 2. Hm, selbst ein Lokalschwedter wird länger überlegen müssen, wo das sein soll? Ein Nichtschwedter muß da ad hoc passen: das könnte hier und da in Schwedt oder auch in Unbekannt sein. Das Foto beweist mit seinem Erklärtext sooo nix.

"Wegen der angleichenden Optik wurde die Mauer verputzt und gekalkt (1). ". Und schon folgen wir dem "weißen Band". Bei einer Höhe von lediglich 45 Zentimetern kommen leise Zweifel, die langsam anfangen zu poltern.

Obwohl!: Beweisen tut auch Foto (1) nichts. Denn an bzw. hinter einer kleinen (45 Zentimeter niedrigen) Mauer kann ein breiter Sand/Kies-Schloßgartenweg das optisch weiße Band fototechnisch erscheinen lassen.

Die Orientierung braucht Material für die Höhe "etwa mannshoch ".

uposta
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 16 Sep. 2012 12:58


Gleich vorweg. Mein Schreibstil inkl. der Art der Quellenangaben ist Methode aus verschiedenen Gründen. Und solange ich keine bezahlte Arbeit leiste und keine Diplomarbeit schreibe wird das auch so bleiben.
Der Baubeginn der Mauer steht bei Böer auf S. 129. Über die Höhe der Mauer gibt es in den mir zur Verfügung stehenden Quellen keine Angaben, sonst hätte ich sie genannt. Die Angabe mannshoch wurde aus der mir noch bekannten Mauer und Bildern abgeleitet und bedeutet zwischen 1,70 m und 2,00 m. Muß so nicht stimmen. Könnten auch 1,50 m bis 2,10 m sein. Die differierenden Angaben kommen daher, da die Mauerhöhe auf Grund der äußeren Geländestruktur variierte. Daher verkniff ich mir eine direkte Angabe.
Daß die Bilder nicht immer gleich zuzuordnen sind, hatte ich schon kommen sehen irgendwie. Ich hatte so aber keinen Platz mehr und werde das wohl nachholen müssen.
Was die Bilder betrifft. Es gibt wirklich kaum passendes Bildmaterial, aus dem die Höhe der Mauer zu erkennen ist. www.portal-schwedt.de/heimat/?Das_Schwedter_Schlo%DF:Bilder:Wasserseite (alle Bilder dort sind von mir). Gerade mal im aktuellen Buch Schwedt von Tattermusch/Lübke scans.hebis.de/26/72/97/26729729_toc.pdf befindet sich eine große Aufnahme in entsprechender Qualität in der die Höhe erahnt werden kann und die Verputzung und Kalkung ersichtlich wird.
Es ist in diesem Falle also nicht so einfach passendes Bildmaterial zu finden und dieses dann noch für die Veröffentlichung einzugrenzen. Und ich besitze schon ca. 600 Vorkriegsaufnahmen von Schwedt.
Übrigens steht bei Böer nicht direkt, daß die Mauer verputzt und gekalkt wurde. Es ist dort von einer Kostenübernahme einer Ladung Kalk für die Mauer durch den Baumeister die Rede und von weißer Farbe für die Mauer. Leider schlug mir das Buch in diesem Moment zu und ich fand die Stelle bis jetzt nicht wieder.
Letztendlich dachte ich mir auch, daß offene Fragen im Zusatzmaterial www.portal-schwedt.de/stadtportrait/schwedtfactor/000000a0c10c5c369/000000a0c10c81074.html im Netz erklärt werden können oder ersichtlich werden.
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 16 Sep. 2012 13:39


Hallo!

Noch immer bewegen wir uns auf der ausgedruckten pdf-Seite 1.

Kommen aber nun schon zum Abschnitt Die Nordmauer .

In der weiter oben nachträglich eingefügten "Tafel 10" (eine Nachblättermöglichkeit findet der interessierte Leser in: Die Kunstdenkmäler der Provinz Brandenburg, Band III, Teil 3, Kreis Angermünde, 1934; dort als Tafel 10 zwischen den Seiten 214 und 215) überdeckt die eingezeichnete orangefarbene Verlaufslinie der Schloßmauer einen brauchbaren Hinweis auf die Höhe der Mauer. Nämlich die dargestellte "Nordmauer" wird von Innen mit eingezeichnetem "Tor" dargestellt. Mittig im östlichen Mauerabschnitt ein diskutierfähiger "Durchbruch". Wie verläßlich diese historische Darstellung sein soll, kann man sogar nachlesen.
Wir erinnern an dieser Stelle schon mal an die Zeitungsinformation (Märkische Zeitung) von Frau Edith Gelhaar: "Früher war die Mauer 45 Zentimeter hoch.". Ein Durchbruch und Tore in Kniehöhe? "Früher" ist nicht weiter bestimmt. Wann war das Gelhaar‘sche "Früher"? Jedenfalls viel viel später.

Die Einteilung der Schloßmauer erscheint uns, wenn auch vordergründig unnötig, als notwendig, da u.a. im Briefwechsel zwischen dem Markgrafen und Böhme auch die Schloßmauer ein Thema ist. Die "historische Schloßmauer" wurde in mehreren, zeitlich stark getrennten, Abschnitten gebaut/errichtet bzw. dann vollendet.

Gleich im ersten Satz konfrontiert der Autor den Leser mit seiner "sozialen Intelligenz", natürlich die des Lesers: (3) und (3). Sowohl die Quellenangaben, als auch die Fotos erhielten die gleichen/selben fortlaufenden Klammernummerierungen. Das kann verwirren und der anfangs interessierte Leser schmeißt ggf. das 6-Seiten-Werk irritiert und verunsichert in den Papierkorb.

Das Foto "(3)" zeigt laut Beitext die Schloßmauer oder die Stadtmauer? In der Schwedtliteratur findet man zur Stadtmauer Angaben wie "Feldsteine" und "Ziegel". Die Quellenangabe "(3)" befasst sich eher mit der Stadtmauer, als mit der Schloßmauer. Etwas ballastig der Einstieg in die Nordmauer. Wobei die angegebene Höhe von 4 Meter unstatthafterweise "aufgerundet" wurde: es sollen 12 Fuß gewesen sein. Das entspräche wohl 3,77 Meter? Weit höher als "mannshoch". Und auch weit höher als 45 Zentimeter.

Um die Alltagsgeschichte der Aufmauerung nachzuvollziehen, brauchen wir allerdings weder die Stadtmauer noch die Nordmauer, da das "fundamentale" Geschehen sich auf der Ostmauer abspielt/e. Die Informationen zum nördlichen Mauerabschnitt lesen wir jedoch ebenso intensiv wie alles später Folgende.

Der Schulweg des Autors führte am nördlichen Mauerabschnitt vorbei, nicht aber am östlichen.

Setzen wir uns doch inzwischen schon mal vertrauensvoll auf die 40 cm hohe Kleinstmauer ... und schauen rüber nach Polen. Wegen der Benzinpreise. ... Geht gerade nicht. Beine baumeln lassen auch nicht. Wegen der 40 Zentimeter. Drauf rumlaufen ist mannsgefährlich. Wegen der Schräge. Kinder haften für ihre Stürze. Verwaltungsangestellte für diese Gefahrenquelle: Die Ostmauer .

uposta


Geändert von Schwedtportal am 16.Sep.2012 14:37
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 16 Sep. 2012 14:53


Ich dachte, ein [3] und (Abbildung 3) kann unterschieden werden. ;)
Die Höhe von 4 Meter betraf die Stadtmauer und nicht die Schloßgartenmauer. Das wird auch im Text deutlich.
Den angesprochenen Richterstich kann man für eine bauliche Argumentation nahezu vergessen, ist er doch eine Mischung aus Erbautem und Planung b.z.w. Vision.
Was Bild 3 und die benannten Reparaturarbeiten betrifft: im Zusatzmaterial wird der neumoderne Mörtel und das Zwischenklemmen von Ziegelbruch zwischen den Steinen sichtbar. An die Arbeiten kann ich mich selber noch gut erinnern. Dazu wurde offensichtlich nur vorhandenes Steinmaterial benutzt wie auch die Feldsteine. Ich schrieb auch nur von der Schloßgartenmauer, da die Stadtmauer erst an der heutigen Berliner Straße begann. Zu markgräflichen Zeiten befand sich da nur eine kleine Pforte. Was Tore und Mauer betrifft, sieht man in Bild 5 und 6 doch schon einige Verhältnisse.

P.S. Wegen des Editierens muß ich mal schauen, sollte aber wie im Forum auch im Blog möglich sein, da es die selben Einstellungen sind.


Geändert von Schwedtportal am 16.Sep.2012 15:07
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 16 Sep. 2012 16:44


Hallo!

Editieren ging nicht, denn da erschien die Info, dass das nur der Administrator dürfe. Als Kommentator braucht man ja nur den Administrator um die Gefälligkeit bitten einen geschriebenen Fehler zu korrigieren. Ging ja auch.

Ha, ... , wo nimmst Du denn so plötzlich eine eckige Klammer her? Nach Aktenlage gibt es im pdf-Text nur runde Klammern. Immer nur runde Klammern.

Die ergänzenden Informationen zu "Abbildung 3" sind durchaus notwendig. Obwohl wir, als demokratische Grüppchenmeinung nur bedingt repräsentativ, Zeitzeugenaussagen einer Einzelperson nur sehr sehr sehr ungern in historisches Material einwerfen. Sachzeugen sind uns da lieber.

Wer wird denn ungeduldig werden und schon Bild 5 bzw 6 haben wollen? Wir waren eben erst bei Bild 3 und der Nordmauer.

uposta
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 17 Sep. 2012 12:08


Muß ich mal nachschauen wegen des Editierens.

Man wird zu der Mauer keine offiziellen Statements oder Entscheidungen finden, da sicher alles "schwarz" erfolgte, wie alles im Umfeld des damaligen Kulturhauses (heute UBS). Wenn man da keine involvierte Person zufällig kennt, dann muß man das in diesem Fall in Kauf nehmen.
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 17 Sep. 2012 12:27


Hallo!

So gänzlich "schwarz" kann das nicht gelaufen sein, da hier wohl Fördergelder zugeteilt wurden. Die sind mindestens beantragt worden. Von wem und bei wem ist natürlich recherchierbar.

Unter einer bestimmten verausgabten Geldsumme muß die städtische Verwaltung die Stadtverordneten nicht informieren. Diese Summe ist öffentlich bekannt. Auf Anfrage in einer öffentlichen Stadtverordnetenversammlung, ggf. als Anfrage eines Schwedter Bürgers in der "Bürgerfragestunde" muß der Bürgermeister eine Antwort erteilen. Mündlich oder schriftlich bleibt ihm, dem Bürgermeister, allerdings überlassen.

Irgendein Haushaltskonto muß die städtische Verwaltung belastet haben, sollten alle Fördergelder hausintern zur Verfügung gestellt worden sein.

Aber beim Thema "Europäischer Hugenottenpark" beantragt man sicher auch anderen Orts Gelder?

uposta
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 17 Sep. 2012 12:36


Ich bezog mich in diesem Fall auf die Geschehnisse vor 1990, da Bild (3) ja die Reparaturarbeiten zeigt.
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 17 Sep. 2012 12:54


Hallo!

Ach so. ... Wobei vor 1990 auch in Schwedt schon alle nicht mehr benötigten Verwaltungs-Akten ins "Stadtarchiv" abgegeben wurden? Verwaltungsvorgänge im Schwedt der Vorwendezeit, die als abgeschlossen galten, lagerten noch eine kleine Weile in der Verwaltung, ehe sie dem sozialistischen Stadtarchivar zum "Aussortieren" übergeben wurden?

uposta
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 17 Sep. 2012 13:03


Selbst wenn Aktenvermerke aus den 70-ern und 80-gern da wären, wer soll die finden, wenn nicht einmal Daten annähernd vorliegen ? Ich hab das schon 3 mal durch. Nahezu aussichtslos und da wohl auch ohne offiziellen Anspruch sogar sinnlos.
Es wäre sicher eine Betätigung für Frau Zillmann. Die hat ja offensichtlich Zeit und Ahnung, sowie einen guten Leumund. ;)


sozialistischen Stadtarchivar
- ein solcher ist er wohl heute noch, zuvorkommend und überaus freundlich, daß man nie wieder hingehen möchte !


Geändert von Schwedtportal am 17.Sep.2012 13:05
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 17 Sep. 2012 23:13


Hallo!

Ein kurzer Abstecher in den sozialistischen Archivalltag ist immer spannend.

Aber wir wollen uns den "heute sichtbaren Resten" der Ostmauer zuwenden, da sich die internationale Maurerbrigade an einem ihrer Abschnitte zu schaffen machte.

Dazu liefert uns Abbildung 4 eine Vorstellung? Abbildung 4 ist leider ohne Aufnahmedatum.

Handelt es sich bei dem Mauerabschnitt (Abb. 4) um das "freigelegte" Mauerteilstück, dass man auf dem eingestellten Foto im Text "Schindluder mit der Schwedter Schloßmauer" sieht? Und das man dann "aufgemauert" im Text "Ausarbeitung über die Schloßmauer online" bewundern kann?

Der junge Baum am Rande der beiden Fotos, auf dem jeweils eine Brücke im Fotohintergrund zu sehen ist, läßt die Aussage zu, dass nicht alles vom Freigelegten "aufgemauert" wurde?

Bei der Freilegung der Schloßmauerreste kann man von einer "archäologischen Grabung" ausgehen? Für solche Fälle könnte es in Brandenburg ein Referat "Stadtarchäologie" geben. Kleine Wiederholung an Ort und Stelle: es handelt sich bei den Resten der Schwedter Schloßmauer unstreitig um städtische Bausubstanz aus dem 17. (Baubeginn um 1680) bis 18. (Abschluß der Errichtung der Schloßmauer) Jahrhundert.

uposta
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 18 Sep. 2012 11:38


Abbildung 4 ist der Bereich der Ostmauer bis zur Nordbastion. Das Bild stammt vom 20.8.2012 (steht im Anhang). Dieser Bereich ist heute noch so. Er befindet sich nördlich der neuen Freilichtbühne. Da wurde nichts freigelegt. Ursprünglich war die Mauer insgesamt auch mit Erde überschoben, aber die Witterung hat es über die Jahre wieder frei gelegt. Prinzipiell sah es so über den gesamten Bereich der Ostmauer so aus.
Der neu bebaute Teil befindet sich südlich der Freilichtbühne Richtung SÜdbastion. Man hat dort nur den Sand beseitigt und ca. 10 cm Boden abgetragen (siehe Zusatzmaterial). Von Grabungen kann nicht die Rede sein.
Frage . Welcher junge Baum ? Aber es stimmt, es wurden nur ca. 90 m von der angegebenen Gesamtlänge der Mauer von etwa 290 m aufgemauert.
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 19 Sep. 2012 12:49


Hallo!

Also wurde die "Abbildung 4" am 20. August 2012, wie bei "Bilder: (4)" angegeben, angefertigt. Das wollten wir nur noch mal abfragen.

Bild (4) entstand demnach nach dem Zitat "Mauerfundamente" in der Märkischen Oderzeitung (3.August 2012). Ein zielorientiertes Bildmaterial.

Die momentane Kontroverse "Mauerfundamente vs. oberer Mauerteil" scheint erst im August 2012 öffentlich geworden zu sein? Obwohl doch bereits in der 2005 veröffentlichten Arbeit von Berndt/Winarsky von "Mauerfundament/en" die Rede ist? In der Arbeit blättern wir heute Abend mal intensiv.

Abbildung 4 ist uMn insofern interessant, dass die mitfotografierte Gullianlage noch echter Sozialismus zu sein scheint. So ein einzelner sozialistischer TGL-Betonring müßte etwa 1 Meter Bodentiefe benötigen? Um da was zu entwässern sollten da mehrere Betonringe übereinander drinne sein. Das müßte kommunal ins Tiefbauamt gehören. Solche Unterlagen müssen auch heutzutage noch verfügbar sein.

Anderenfalls ist ein Foto von einem gänzlich anderen Mauerabschnitt ohne Beweiskraft: hier kann es das obere Mauerende sein, dort das Mauerfundament.
Für Nichtschwedter könnte die fotodokumentierte "Mauer" auch ein schlampig verfüllter Graben mit Bauschutt (egal woher) nach Beendigung der Entwässerungsarbeiten mit dem sichtbaren Resultat "Gulli" sein.

Auch die vermuteten 10 Zentimeter wären/sind eine Grabungstiefe.

Auf Bild 4 kommen wir zurück, wenn wir mal eine künstlerische Arbeit aus dem 19.Jahrhundert ins Kommentieren einbringen.

uposta
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 19 Sep. 2012 14:30



Abbildung 4 ist uMn insofern interessant, dass die mitfotografierte Gullianlage noch echter Sozialismus zu sein scheint. So ein einzelner sozialistischer TGL-Betonring müßte etwa 1 Meter Bodentiefe benötigen? Um da was zu entwässern sollten da mehrere Betonringe übereinander drinne sein. Das müßte kommunal ins Tiefbauamt gehören. Solche Unterlagen müssen auch heutzutage noch verfügbar sein.


Die Ringe wurden zuerst gesetzt und standen wie kleine Türme in der Landschaft bevor der Boden an die mauer geschoben wurde. Wie Du richtig bemerkst, waren es mehrere übereinandern. Ich denke so 3 Stück. Ich war als Junge da und hab es mir angeschaut und auch in die Röhren reingeschaut. Danach wurde die Erde um sie herumgeschoben.
Tiefbauamt - guter Tipp. Werde ich mal nachgehen. Ansonsten noch einige Bilder vom 20. August 2012.


Noch einmal der sichtbare Mauerteil.




Der Kenner kann den Deckeln sicher etwas entnehmen. Für mich sind es nur "böhmische Dörfer ".

Die Kontroverse, ob Fundament oder nicht war dem Museum bereits nach der Veröffentlichung der Broschüre zum Schloßpark von Berndt/Winarsky bekannt, da ich selber vor ort war und meine ANsicht kundtat. Da ich mich nicht als Wichtigtuer aufspielen möchte, habe ich es dabei belassen. Als nun aber der Lobgesang auf die diesjährigen Mauerarbeiten in der Presse losging, sah ich mich gezwungen, der Wahrheit genüge zu leisten. Außerdem verhehle ich es nicht, daß ich etablierten Vereinen/Leuten durchaus gerne in "die Suppe spucke" wenn ich es denn kann. In diesem fall konnte ich es vorzüglich.


Geändert von Schwedtportal am 19.Sep.2012 14:34
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 19 Sep. 2012 15:12


Hallo!

Das jetzt neu eingestellte Foto mit dem "Mauerteil" halte ich persönlich für geeigneter, da es hier nicht vordergründig nach "Bauschutt" aussieht. Das Bild würde ich in eine ggf. überarbeitete Fassung der Arbeit mit aufnehmen. Mal hören was die anderen heute Abend meinen.

Die Problematik "Museum". Auch das Schwedter Stadtmuseum dürfte eine kommunal-rathäusliche Einrichtung sein. Mit "Befehlsempfängerpersonal".
Zumal hier zu bedenken wäre, ob die Museumsbesatzung aus dem Jahre 2005 noch dieselbe ist wie im August 2012. Somit könnte die Besetzung aus 2012 u.U. von den Erörterungen aus 2005 gar nichts (mehr) wissen. Und ohne Aktennotiz hilft dem Museum natürlich auch die Schutzbehauptung: "Davon weiß hier niemand etwas.", aus der "Erinnerungsmisere".

uposta
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 19 Sep. 2012 15:54


Richtig. Aber es waren damals anwesend die heutige Leiterin Frau Grodon und die heutige Mitarbeiterin Frau Herms. Erstere hatte sich sogar einen schriftlichen Vermerk gemacht und diesen in eine Ausgabe der Broschüre in die entsprechende Seite gelegt. Nur die Frage: "Was passierte dann."
 
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RE: Neuer Beitrag im Stadtportrait online !, 20 Sep. 2012 12:53


Haha ! Gerade gefunden. Vielleicht ist das ein Grund, warum niemand über die Mauer so richtig Bescheid weiß.


Aus dem Schwedter Tageblatt vom 6.3.1930
 
 
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